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Versicherungsmakler für Pinneberg

Im Kreis Pinneberg gibt es mehr Betriebe als in jedem anderen Kreis Schleswig-Holsteins. Und in den meisten stimmt die Versicherungssumme nicht mehr, weil seit Jahren niemand nachgerechnet hat.

14.561Betriebe im Kreis
325.223Einwohner
2.812Neugründungen 2025
290Baumschulen
49Städte und Gemeinden

Angaben der Wirtschaftsförderung Kreis Pinneberg, Stand August 2026

Warum wir hier regelmäßig unterwegs sind

Der Kreis Pinneberg ist flächenmäßig der kleinste in Schleswig-Holstein und zugleich der mit den meisten Unternehmen. Über vierzehntausend Betriebe auf sechshundertvierundsechzig Quadratkilometern, dazu fast dreitausend Neugründungen allein im letzten Jahr.

Das bedeutet zweierlei: Es gibt viel zu tun, und die Wege sind kurz. Als Versicherungsmakler für Pinneberg können wir an einem Tag mehrere Betriebe besuchen, ohne den halben Tag im Auto zu sitzen.

Was wir bei diesen Besuchen tun

Wir gehen durch den Betrieb und prüfen die Summen. Nicht anhand einer Liste aus der Akte, sondern anhand dessen, was tatsächlich da ist.

Das klingt banal und ist der wirksamste Teil unserer Arbeit. Denn Betriebe wachsen in kleinen Schritten: eine Maschine hier, ein Anbau da, mehr Ware im Lager, neue Technik im Büro. Keiner dieser Schritte ist für sich ein Anlass, die Versicherung anzufassen.

Nach zehn Jahren summiert sich das trotzdem. Und dann steht in der Police eine Zahl, die zu einem Betrieb passte, den es so nicht mehr gibt.

Warum das jeden Schaden betrifft

Der Punkt, den die meisten nicht kennen: Eine Unterversicherung wirkt nicht erst beim Totalschaden. Sie wirkt anteilig bei jedem Schaden.

Wer dreißig Prozent zu niedrig versichert ist, bekommt auch bei einem Schaden über fünfzehntausend Euro dreißig Prozent weniger. Das ist keine Strafe, sondern die Logik des Vertrags.

Deshalb fahren wir hin. Eine Summe lässt sich am Telefon nicht prüfen.

Was wir bei einem Rundgang aufnehmen
  • Was steht heute in der Halle, und was stand vor zehn Jahren dort?
  • Wie viel Ware liegt im Schnitt, wie viel in der Spitze?
  • Welche Maschinen sind dazugekommen?
  • Wurde an- oder umgebaut?
  • Welche Werte stecken in Werkzeugen, Formen und Vorrichtungen?
  • Wie viele Fahrzeuge sind es inzwischen?
  • Was gehört Ihnen, was gehört Kunden oder Lieferanten?
  • Welche Tätigkeiten sind dazugekommen, die in der Police fehlen?
Der vorletzte Punkt wird fast nie gestellt. Fremdes Eigentum im eigenen Betrieb ist in vielen Verträgen nicht oder zu knapp erfasst, und im Schadenfall ist es der Punkt, an dem es unangenehm wird.
Wo wir sitzen Unser Büro steht in Neumünster, rund sechzig Kilometer von Pinneberg. Über die A23 etwa fünfzig Minuten. Im Kreis selbst haben wir keine Adresse. Sie brauchen auch keine: Wir kommen zu Ihnen, und zwar nicht einmal beim Abschluss, sondern regelmäßig.

Ein Sonderfall, den es kaum woanders gibt

Der Kreis Pinneberg ist eines der größten zusammenhängenden Baumschulgebiete weltweit. Rund zweihundertneunzig Betriebe, allein in Rellingen sind es mehrere Dutzend.

Baumschulen sind versicherungstechnisch ein eigenes Kapitel, weil ihr Bestand etwas ist, das keine andere Branche hat: lebende Ware, die über Jahre wächst und sich nicht nachbestellen lässt.

Was daraus folgt

Bei einem Handelsbetrieb ist zerstörte Ware ein Beschaffungsproblem. Man ruft den Lieferanten an und wartet ein paar Wochen.

Bei einem zwölfjährigen Solitärgehölz geht das nicht. Der Wert steckt in der Zeit, und die lässt sich nicht kaufen. Wer einen Bestand verliert, verliert nicht nur den Warenwert, sondern die Erträge mehrerer Jahre.

Dazu kommen Gefahren, die in einer normalen Sachversicherung nicht vorkommen: Spätfrost, Hagel, Sturm, anhaltende Trockenheit, ein Ausfall der Bewässerung. Für Pflanzenbestände braucht es deshalb eigene Konzepte, und die gibt es nicht bei jedem Versicherer.

Wenn Sie eine Baumschule führen und Ihre Deckung seit Jahren unverändert läuft, lohnt sich der Blick. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich etwas verbessern lässt oder ob Sie bereits gut aufgestellt sind.

Die Frage, die den Unterschied macht Wie lange dauert es, bis der Bestand wieder da ist? Bei einer Maschine sind es Wochen. Bei einem Warenlager Tage. Bei einer Pflanzung Jahre. Diese Zahl gehört in die Betriebsunterbrechung. Eine Haftzeit von zwölf Monaten ist bei einem Betrieb, der fünf Jahre bis zur alten Ausbringung braucht, nicht mehr als ein Anfang.
Schwerpunkte

Womit wir im Kreis Pinneberg zu tun haben

Der Branchenmix ist breit, und genau das macht die Region interessant. Als Versicherungsmakler für Pinneberg betreuen wir Betriebe aus allen Bereichen.

Handwerk und Bau In einer Wachstumsregion mit Neubaugebieten viel Bautätigkeit. Bearbeitungsschäden, Bauleistung, Gewährleistung.
Handel und Logistik Nähe zu Hamburg und zur A23. Lager, Umschlag, Verkehrshaftung und die Frage, wer für fremde Ware haftet.
Baumschulen und Gartenbau Pflanzenbestände, Frost und Hagel, Bewässerung, lange Wiederherstellungszeiten. Ein Feld mit eigenen Konzepten.
Verarbeitendes Gewerbe Maschinen, Betriebsunterbrechung, Produkthaftung. Hier entscheidet die Haftzeit über den wirtschaftlichen Ausgang.
Dienstleistung und IT Vermögensschäden und Cyber zählen mehr als Sachwerte. Ein anderes Risikoprofil, andere Verträge.
Gesundheit und Pflege Praxen, Pflegedienste, Heime. Ein enger Markt mit eigenen Haftungsregeln und Beweislastfragen.
Gastronomie und Hotel Küche, Ware, Kühlung. Und die Frage, was passiert, wenn die Behörde schließt, ohne dass etwas beschädigt ist.
Junge Betriebe Bei fast dreitausend Neugründungen im Jahr ein eigenes Thema. Der erste Mitarbeiter verändert mehr, als die meisten denken.
Privates der Inhaber Haus, Fahrzeuge, Vorsorge. Meist dieselben Menschen wie im Betrieb, deshalb betrachten wir es zusammen.

Ein typischer Fall

Ein Betrieb im Kreis Pinneberg, gegründet vor achtzehn Jahren. Damals vier Mitarbeiter und eine gemietete Halle, heute sechsundzwanzig Leute, ein eigenes Grundstück und ein Anbau, der vor fünf Jahren dazukam.

Die Sachversicherung stammt aus der Zeit der ersten eigenen Halle. Zwei Erhöhungen gab es, die letzte ist neun Jahre her.

Bei einem Brand im Lager entsteht ein Schaden von hundertzwanzigtausend Euro. Der Regulierer stellt fest, dass die Versicherungssumme rund fünfunddreißig Prozent unter dem tatsächlichen Wert liegt.

Entschädigt werden entsprechend rund achtundsiebzigtausend. Die Differenz von zweiundvierzigtausend Euro trägt der Betrieb selbst.

Nicht weil jemand einen Fehler gemacht hätte, sondern weil neun Jahre lang niemand nachgerechnet hat.

Dieses Beispiel beschreibt eine typische Konstellation und keinen konkreten Mandanten.

Was dagegen hilft Erstens die Summen anpassen, und zwar an den heutigen Zustand. Zweitens einen Unterversicherungsverzicht vereinbaren. Damit verzichtet der Versicherer auf diesen Einwand, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, etwa eine Summenermittlung nach einem festgelegten Verfahren. Drittens regelmäßig nachsehen. Genau dafür kommen wir vorbei. Einmal im Jahr, ohne dass Sie daran denken müssen. Der dritte Punkt ist der, den kein Vergleichsportal leisten kann. Eine Summe prüft man vor Ort oder gar nicht.
Häufige Fragen

Was uns aus dem Kreis Pinneberg gefragt wird

Sie sitzen nicht in Pinneberg. Wie läuft die Betreuung?

Von Neumünster sind es über die A23 rund fünfzig Minuten. Als Versicherungsmakler für Pinneberg sind wir regelmäßig im Kreis unterwegs, weil dort mehrere Mandate liegen und weil die Wege innerhalb des Kreises kurz sind.

Praktisch heißt das: Wir bündeln Termine. Wenn wir kommen, besuchen wir mehrere Betriebe an einem Tag. Das macht regelmäßige Rundgänge überhaupt erst möglich.

Woran merke ich, ob ich unterversichert bin?

Der einfachste Test: Nehmen Sie die Versicherungssumme aus Ihrer Police und vergleichen Sie sie mit dem, was heute im Betrieb steht.

Wenn Sie seit Abschluss gewachsen sind, investiert oder angebaut haben und die Summe nie angepasst wurde, ist eine Unterversicherung wahrscheinlich. Schicken Sie uns die Police, wir sagen Ihnen, wie es aussieht. Das kostet nichts.

Wie oft sollte man die Summen prüfen?

Einmal im Jahr, und immer dann, wenn sich etwas Größeres ändert: ein Anbau, eine neue Maschine, ein deutlich höherer Warenbestand, ein neues Geschäftsfeld.

Bei unseren Mandanten läuft die jährliche Prüfung automatisch mit. Sie müssen nichts anstoßen, wir melden uns. Genau dafür sind wir regelmäßig vor Ort.

Wir sind eine Baumschule. Gibt es dafür passende Lösungen?

Ja, aber nicht bei jedem Versicherer. Pflanzenbestände sind ein Sonderrisiko, weil sie über Jahre wachsen und sich nicht kurzfristig ersetzen lassen.

Zu klären sind vor allem drei Punkte: Welche Gefahren sind erfasst, also auch Frost, Hagel und Trockenheit? Wie wird der Wert eines mehrjährigen Bestands bemessen? Und wie lang ist die Haftzeit bei der Betriebsunterbrechung, wenn eine Wiederherstellung Jahre dauert?

Wir haben gerade erst gegründet. Lohnt sich das schon?

Gerade dann. In den ersten Jahren werden Weichen gestellt, die später schwer zu korrigieren sind, etwa bei der Tätigkeitsbeschreibung in der Haftpflicht oder bei Verträgen mit größeren Kunden.

Und es ist der günstigste Zeitpunkt: Wer von Anfang an sauber aufgestellt ist, muss später nichts reparieren. Mehr dazu unter Erste Mitarbeiter und Gewerbeversicherung.

Was ist ein Unterversicherungsverzicht?

Eine Vereinbarung, mit der der Versicherer darauf verzichtet, den Einwand der Unterversicherung zu erheben, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Meist ist das eine Summenermittlung nach einem festgelegten Verfahren. Nicht jeder Versicherer bietet das, und nicht für jede Betriebsart. Wo es möglich ist, ist es einer der sinnvollsten Punkte im ganzen Vertrag.

Wann hat zuletzt jemand Ihre Summen geprüft?

Wir kommen vorbei und rechnen nach. Kostenlos und unverbindlich.