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Versicherungsmakler für Hamburger Unternehmen

Unser Büro steht in Neumünster. In Hamburg sind wir trotzdem keine Fremden: Bernd Mathiessen hat viele Jahre hier gelebt, ist Mitglied der Interessengemeinschaft HafenCity und betreut einen erheblichen Teil unserer Mandate in der Stadt.

Warum wir in Hamburg keine Fremden sind

Wir schreiben das gleich am Anfang, weil es der Grund ist, warum diese Seite überhaupt existiert: Hamburg ist für uns kein Markt, den wir uns erschließen wollen. Es ist eine Stadt, in der wir seit Jahren arbeiten.

Bernd Mathiessen hat viele Jahre in Hamburg gelebt. Aus dieser Zeit stammen die meisten unserer Kontakte in der Stadt, und aus diesen Kontakten sind über die Jahre Mandate geworden. Er wohnt heute an der Lübecker Bucht, ist in Hamburg aber weiterhin regelmäßig unterwegs.

Die Interessengemeinschaft HafenCity

Besonders eng ist die Verbindung in die HafenCity. Bernd Mathiessen ist dort Mitglied der Interessengemeinschaft HafenCity, der IGH, in der sich Gewerbetreibende des Quartiers organisieren. Voraussetzung dafür ist die Mitgliedschaft im Netzwerk HafenCity.

Das ist kein Logo für die Website. Es bedeutet, dass wir die Betriebe dort kennen, die Themen kennen und regelmäßig vor Ort sind, wenn sich die Mitglieder treffen. Wer im Quartier arbeitet, weiß, dass sich viele Dinge dort über persönliche Bekanntschaft regeln, nicht über Anfragen.

Für Sie heißt das praktisch: Wenn Sie einen Betrieb in der HafenCity oder im Umfeld führen, kennen wir wahrscheinlich Ihre Nachbarn. Und wir wissen, welche Fragen in einem Quartier auftauchen, das fast vollständig aus Neubau, gemischter Nutzung und komplexen Eigentümerstrukturen besteht.

Und die Frage nach der Größe

Hamburg ist ein Maklerstandort. Es gibt hier Häuser mit hunderten Mitarbeitern, eigenen Abteilungen für jede Sparte und Zugängen zu Märkten, die wir nicht haben.

Wenn Sie ein Konzern mit fünfzig Standorten sind, gehen Sie dorthin. Wir sagen Ihnen das offen, statt so zu tun, als könnten wir alles.

Wenn Sie aber ein Betrieb mit zwanzig, fünfzig oder hundert Mitarbeitern sind, sieht es anders aus. Dann sind Sie dort ein kleines Mandat, und kleine Mandate werden anders behandelt:

  • Sie sprechen mit wechselnden Sachbearbeitern statt mit einem festen Ansprechpartner
  • Die Betreuung besteht aus einer jährlichen Vertragsübersicht per Post
  • Niemand war jemals in Ihrem Betrieb
  • Bei einem Schaden landen Sie in einer Abteilung, die Sie nicht kennt

Das ist kein Vorwurf, sondern eine Frage der Struktur. Ein Haus mit tausenden Mandaten kann nicht bei jedem vorbeifahren.

Wir sind acht Personen und betreuen rund achthundert Mandate. Bernd Mathiessen ist seit 1991 in dieser Arbeit, Christoph Mathiessen seit 2010. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit einem von uns.

Netzwerk HafenCity In der Interessengemeinschaft HafenCity sind Gewerbetreibende des Quartiers organisiert, vom Quartiersbetrieb bis zum großen Immobilienunternehmen. Bernd Mathiessen ist dort als Mitglied geführt. Wer im Quartier sitzt, kann das nachsehen.
Die Frage, die Sie sich stellen sollten Wann war Ihr Makler zuletzt in Ihrem Betrieb? Nicht am Telefon, nicht in einer Videokonferenz. In der Halle, im Lager, in der Werkstatt. Wenn die Antwort mehr als zwei Jahre zurückliegt oder gar nicht existiert, dann bilden Ihre Verträge wahrscheinlich einen Betrieb ab, den es so nicht mehr gibt.
Wo unsere Grenze liegt Bei sehr großen Industrierisiken, bei internationalen Programmen mit Tochtergesellschaften in mehreren Ländern und bei Spezialsparten wie Klinikhaftpflicht für Maximalversorger. Dort gibt es Häuser, die nichts anderes machen. Wir sagen es Ihnen, statt es zu versuchen.
Aus der Praxis

Ein Fall, wie er hier vorkommt

Das Beispiel ist typisiert, nicht der Fall eines bestimmten Mandanten. Es zeigt eine Konstellation, die in Hamburg besonders häufig ist.

Der Importeur, der ein Hersteller war

Ein Handelsunternehmen bezieht Elektrokleingeräte aus Asien und vertreibt sie unter eigener Marke. Der Betrieb hat eine Betriebshaftpflicht, ordentlich abgeschlossen, mit einer soliden Summe. Betriebsart: Handel.

Dann kommt eine Meldung: Bei einem Gerät hat der Akku überhitzt, es hat einen Wohnungsbrand gegeben. Personen sind nicht verletzt, aber der Sachschaden ist erheblich, und die Gebäudeversicherung des Geschädigten nimmt Regress.

Und dann kommt die zweite Frage, die viel größer ist: Was ist mit den anderen achttausend Geräten aus derselben Charge, die bereits verkauft sind?

Wo es klemmt

Erstens die Rolle. Wer aus einem Nicht-EU-Land importiert und unter eigener Marke verkauft, wird haftungsrechtlich wie ein Hersteller behandelt. Der Regress gegen das Werk in Asien ist praktisch nicht durchsetzbar. Die Police sagt aber: Handel.

Zweitens der Rückruf. Betroffene Kunden identifizieren, informieren, Geräte zurückholen, erstatten, entsorgen, Behörden dokumentieren. Das kostet ein Vielfaches des Warenwerts und ist in der Grunddeckung nicht enthalten.

Drittens die Akkus. Lithium-Ionen im Sortiment verändern die Risikobewertung. Wenn das nie gemeldet wurde, wird auch das zum Thema.

Alle drei Punkte hätte man vorher klären können. In zwei Stunden.

Was wir bei Handelsbetrieben zuerst fragen
  • Importieren Sie direkt aus Nicht-EU-Ländern?
  • Verkaufen Sie unter eigener Marke?
  • Steht in Ihrer Police "Handel" oder ist die Importeursrolle abgebildet?
  • Gibt es eine Rückrufkostendeckung, und wie hoch ist sie?
  • Sind Aus- und Einbaukosten enthalten?
  • Haben Sie Akkugeräte im Sortiment, und ist das gemeldet?
  • Verkaufen Sie nach Nordamerika?
Bei Hamburger Handelsbetrieben finden wir hier fast immer etwas. Nicht weil schlecht gearbeitet wurde, sondern weil sich das Geschäft verändert hat und die Police nicht mitgezogen ist.
Warum Gewerbe

Spezialisierung statt Vollsortiment

Wir könnten alles machen. Wir machen Firmenkunden.

Der Grund liegt in der Natur der Sache. Eine private Hausratversicherung ist ein Produkt: Man wählt eine Summe und einen Anbieter. Eine Gewerbepolice ist eine Konstruktion aus Betriebsbeschreibung, Summen, Klauseln und Ausschlüssen, die zusammenpassen müssen.

Wer beides gleichzeitig macht, wird bei einem davon ungenau. Und ungenau ist bei Gewerbe teuer, weil die Fehler erst im Schadenfall auffallen und dann sechsstellig sind.

Deshalb haben wir uns entschieden. Wir kennen die Betriebsarten, die Fragen der Underwriter und die Stellen, an denen es klemmt.

Was daraus für Sie folgt Weniger Erklärung. Sie müssen uns nicht beibringen, was ein Konsignationslager ist oder warum die Rolle als Bevollmächtigter etwas verändert. Bessere Angebote. Eine saubere Risikodarstellung entscheidet darüber, ob und wie gezeichnet wird. Das ist Handwerk und kein Zufall. Ein anderer Schadenfall. Wer die Bedingungen kennt, verhandelt anders als jemand, der sie im Schadenfall zum ersten Mal liest.
Häufige Fragen

Was Hamburger Betriebe uns fragen

Sie sitzen in Neumünster. Was haben Sie mit Hamburg zu tun?

Mehr, als die Adresse vermuten lässt. Bernd Mathiessen hat viele Jahre in Hamburg gelebt, und die meisten unserer Kontakte in der Stadt stammen aus dieser Zeit. Er wohnt heute an der Lübecker Bucht und ist in Hamburg weiterhin regelmäßig unterwegs.

Dazu kommt die Interessengemeinschaft HafenCity, in der er als Mitglied geführt ist. Dort organisieren sich Gewerbetreibende des Quartiers, und wer dort sitzt, kann die Mitgliederliste einsehen. Ein erheblicher Teil unserer Hamburger Mandate ist über diesen Weg entstanden.

Was bringt uns Ihre Mitgliedschaft in der HafenCity konkret?

Zwei Dinge. Erstens Kenntnis des Quartiers: gemischte Nutzung, Neubau, komplexe Eigentümer- und Mietstrukturen. Das wirft Fragen auf, die in einem gewachsenen Gewerbegebiet nicht auftauchen, etwa bei der Abgrenzung zwischen Eigentümer, Verwaltung und Mieter.

Zweitens Erreichbarkeit. Wir sind ohnehin regelmäßig im Quartier, wenn sich die Mitglieder treffen. Ein Termin lässt sich daran anhängen, ohne dass daraus eine eigene Fahrt wird.

Warum sollten wir einen Makler aus Neumünster nehmen?

Wegen der Betreuungsdichte, nicht wegen der Entfernung. In Hamburg gibt es sehr gute große Häuser. Dort ist ein Mittelständler aber ein kleines Mandat und wird entsprechend behandelt.

Bei uns sprechen Sie mit einem von zwei Inhabern, und wir kommen in Ihren Betrieb. Wenn Sie ein Konzern mit Auslandstöchtern sind, sind Sie bei einem großen Haus besser aufgehoben. Das sagen wir Ihnen dann auch.

Wir importieren aus Asien. Was ist der häufigste Fehler?

Dass in der Police "Handel" steht, obwohl der Betrieb haftungsrechtlich wie ein Hersteller behandelt wird. Wer aus einem Nicht-EU-Land einführt oder unter eigener Marke verkauft, steht in der Verantwortung des Herstellers.

Dazu kommt fast immer die fehlende Rückrufkostendeckung. Ein Rückruf kostet ein Vielfaches des Warenwerts, weil Identifikation, Kommunikation, Rücknahme, Erstattung und Entsorgung zusammenkommen.

Können Sie auch internationale Risiken abbilden?

Einzelne Auslandsrisiken ja, etwa Lieferungen ins europäische Ausland, Montagen vor Ort oder Vertrieb in bestimmte Märkte.

Bei einem internationalen Versicherungsprogramm mit lokalen Policen in mehreren Ländern und einer Masterpolice darüber sind Sie bei einem Haus mit eigenem Auslandsnetz besser aufgehoben. Das ist eine ehrliche Grenze und keine Bescheidenheit.

Wie läuft ein Wechsel ab?

Sie erteilen uns ein Maklermandat. Wir fordern die Unterlagen bei Ihren Gesellschaften an, sichten den Bestand und legen Ihnen vor, was wir gefunden haben.

Die Verträge laufen dabei unverändert weiter, es entsteht keine Lücke. Was Sie danach ändern, entscheiden Sie. Es kommt vor, dass wir sagen: Das ist gut gemacht, lassen Sie es so. Mehr dazu unter Maklermandat.

Wie oft kommen Sie tatsächlich vorbei?

Bei laufender Betreuung mindestens einmal jährlich für die Bestandsdurchsicht. Häufiger, wenn sich etwas ändert: neue Halle, neues Produkt, neuer Markt, mehr Personal.

Genau diese Veränderungen sind der Grund für die meisten Deckungslücken. Ein Betrieb, der vor fünf Jahren beschrieben wurde, ist heute ein anderer, und die Police weiß nichts davon.

Was kostet uns die Betreuung?

Nichts zusätzlich. Wir werden über die Courtage vergütet, die in der Prämie enthalten ist. Sie fällt an, ob Sie einen Makler haben oder nicht.

Bei größeren Mandaten arbeiten wir auf Wunsch auch auf Honorarbasis mit entsprechend reduzierter Prämie. Was sinnvoller ist, hängt von der Größe ab und lässt sich vorher durchrechnen.

Wann war Ihr Makler zuletzt bei Ihnen?

Wir kommen vorbei, sehen uns den Betrieb an und sagen Ihnen, was fehlt. Kostenlos und unverbindlich.