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Was passiert in einem Erstgespräch?

Etwa eine Stunde, keine Kosten, keine Verpflichtung. Hier steht, was genau abläuft, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

Der Ablauf

Wir fragen zuerst, dann hören wir zu, dann sagen wir Ihnen, was uns auffällt. In dieser Reihenfolge.

Die erste halbe Stunde: Ihr Betrieb

Was machen Sie, seit wann, mit wie vielen Leuten, an welchen Standorten. Was verändert sich gerade, und was ist in den letzten Jahren passiert.

Über Versicherungen sprechen wir da noch nicht. Wer mit den Verträgen anfängt, versteht den Betrieb nicht, sondern nur das Papier.

Wenn es einen Schaden gab, ist das der wichtigste Teil des Gesprächs. Was ist passiert, wie ist es gelaufen, und was hat Sie daran geärgert.

Danach: was Sie haben

Wir sehen uns Ihre bestehenden Verträge an, soweit Sie sie dabeihaben. Vollständigkeit ist nicht nötig, den Rest holen wir später bei den Versicherern.

Uns interessieren dabei drei Dinge: Was fehlt, was ist doppelt, und passen die Summen noch zu dem, was Sie uns gerade erzählt haben.

Zum Schluss: was wir sehen

Wir sagen Ihnen, was uns aufgefallen ist. Direkt, auch wenn es unbequem ist.

Und wenn alles passt, sagen wir das ebenfalls. Das kommt vor, und dann ist das Gespräch nach vierzig Minuten zu Ende, ohne dass wir Ihnen etwas verkaufen.

Die kurzen Antworten Was kostet es?
Nichts. Weder das Gespräch noch eine anschließende Prüfung Ihrer Verträge.
Wie lange dauert es?
Etwa eine Stunde. Bei größeren Betrieben eineinhalb.
Muss ich mich danach entscheiden?
Nein. Die meisten Betriebe melden sich Tage oder Wochen später.
Wo findet es statt?
Bei Ihnen, bei uns in Neumünster oder per Videokonferenz. Bei Gewerbebetrieben kommen wir gern zu Ihnen, weil wir dann sehen, worüber wir reden.
Wer kommt?
Einer der Inhaber, Bernd oder Christoph Mathiessen. Kein Außendienstmitarbeiter.

Was Sie mitbringen sollten

Weniger, als Sie denken. Idealerweise:

  • Eine Liste Ihrer Verträge oder die letzten Rechnungen. Wenn Sie das nicht zur Hand haben, geht es auch ohne
  • Die Policen, sofern greifbar. Vollständigkeit ist nicht nötig
  • Und eine Vorstellung davon, was in den letzten fünf Jahren an Schäden war. Ungefähr genügt

Der letzte Punkt ist der wichtigste. Die Schadenhistorie bestimmt später, was am Markt möglich ist, und ohne sie ist jede Aussage vorläufig.

Wenn Sie gar nichts finden, kommen Sie trotzdem. Wir holen die Bestandsdaten bei den Versicherern, sobald ein Mandat vorliegt.

Was wir nicht machen

Damit das auch klar ist.

Wir bringen keine Angebote mit. Ein Angebot ohne Kenntnis des Betriebs wäre geraten, und geratene Angebote sind wertlos.

Wir setzen Sie nicht unter Zeitdruck. Es gibt keine Aktion, die morgen endet, und keinen Beitrag, der nur heute gilt.

Und wir verkaufen Ihnen nichts, was Sie nicht brauchen. Das ist keine Haltungsfrage, sondern Kalkül: Ein Vertrag, den Sie in zwei Jahren kündigen, weil Sie ihn nie brauchten, kostet uns mehr, als er einbringt.

Was mit Ihren Unterlagen passiert Eine berechtigte Frage, die selten gestellt und noch seltener beantwortet wird.
  • Ohne Mandat geben wir nichts an Versicherer weiter
  • Wir stellen keine Anfragen, bevor Sie zustimmen
  • Ihre Unterlagen bleiben in unserem System, nicht in einem Portal
  • Kommt keine Zusammenarbeit zustande, werden sie gelöscht, sobald keine Aufbewahrungspflicht mehr besteht
Der zweite Punkt ist der wichtigste. Eine Anfrage bei einem Versicherer hinterlässt eine Spur. Wer ohne Not anfragt und dann nicht abschließt, kann Ihre Ausgangslage verschlechtern. Deshalb fragen wir erst, wenn klar ist, dass Sie es wollen. Das ist besonders bei schwierigen Risiken entscheidend.

Was danach passiert

Drei Möglichkeiten, und alle drei sind in Ordnung.

Sie melden sich nicht mehr

Kommt vor. Wir haken einmal nach, danach nicht mehr. Sie stehen auf keiner Liste und bekommen keine Werbung.

Sie wollen eine Prüfung

Dann brauchen wir ein Maklermandat, damit wir Ihre Bestandsdaten bei den Versicherern anfordern dürfen. Das ist keine Bindung an uns und keine Kündigung Ihrer Verträge.

Danach bekommen Sie eine Aufstellung: was Sie haben, wo Lücken sind, wo Doppelungen. Mit dieser Aufstellung können Sie machen, was Sie wollen, auch zu einem anderen Makler gehen.

Oder wir schreiben aus

Wenn Sie das möchten, bereiten wir Ihr Risiko auf und holen Angebote ein. Wie das abläuft, steht unter Ablauf einer Ausschreibung.

Und wenn Sie sich unsicher sind

Dann fragen Sie vorher jemanden, der es hinter sich hat.

Wir stellen Ihnen vor einem Erstgespräch den Kontakt zu einem Unternehmen her, das wir betreuen, möglichst aus Ihrer Branche. Sie telefonieren ohne uns, und wir geben keine Fragen vor.

Mehr dazu unter Referenzen.

Zehn Fragen für dieses Gespräch Wir haben eine Seite mit zehn Fragen geschrieben, die man jedem Makler stellen sollte, samt der Antworten, die man hören will. Nehmen Sie sie mit. Wir haben unsere eigenen Antworten dort hingeschrieben und lassen uns daran messen. Guten Versicherungsmakler erkennen ›
Wenn es eilig ist Bei einem laufenden Schaden, einer Kündigung durch den Versicherer oder einer Frist, die läuft, warten wir nicht auf einen Termin. Rufen Sie an, dann klären wir zuerst die akute Sache. Alles andere kann danach kommen.
Häufige Fragen

Was vorher gefragt wird

Kostet das Erstgespräch etwas?

Nein, weder das Gespräch noch eine anschließende Prüfung Ihrer Verträge.

Unsere Vergütung ist die Courtage, die ein Versicherer aus dem Beitrag zahlt, wenn es zu einer Zusammenarbeit kommt. Kommt es nicht dazu, entstehen Ihnen keine Kosten. Mehr unter Was kostet ein Makler.

Wie lange dauert es?

Etwa eine Stunde, bei größeren Betrieben eineinhalb. Wenn sich herausstellt, dass Ihre Absicherung passt, sind wir auch nach vierzig Minuten fertig.

Wir ziehen ein Gespräch nicht künstlich in die Länge, um Ihnen anschließend etwas anbieten zu können.

Was muss ich mitbringen?

Idealerweise eine Liste Ihrer Verträge oder die letzten Rechnungen, dazu eine ungefähre Vorstellung der Schäden der letzten fünf Jahre.

Wenn Sie nichts zur Hand haben, kommen Sie trotzdem. Die Bestandsdaten holen wir später bei den Versicherern, sobald ein Mandat vorliegt.

Muss ich mich danach entscheiden?

Nein. Die meisten melden sich Tage oder Wochen später, manche gar nicht.

Wir haken einmal nach und danach nicht mehr. Sie landen auf keiner Verteilerliste und bekommen keine unaufgeforderte Werbung.

Werden meine Daten an Versicherer weitergegeben?

Nicht ohne Ihre Zustimmung. Ohne Maklermandat stellen wir keine Anfragen.

Das ist wichtiger, als es klingt: Eine Anfrage bei einem Versicherer hinterlässt eine Spur, und wer ohne Not anfragt und dann nicht abschließt, kann die Ausgangslage verschlechtern. Besonders bei schwierigen Risiken.

Wer kommt zum Termin?

Einer der beiden Inhaber, Bernd oder Christoph Mathiessen. Kein Außendienstmitarbeiter und kein wechselnder Ansprechpartner.

Wer das Gespräch führt, betreut Sie auch danach. Bei Gewerbebetrieben kommen wir gern zu Ihnen, weil wir dann sehen, worüber wir reden.

Kann das Gespräch auch online stattfinden?

Ja, per Videokonferenz oder telefonisch. Das funktioniert gut, wenn es um Verträge und Zahlen geht.

Bei Produktions- und Handwerksbetrieben empfehlen wir trotzdem einen Termin vor Ort. Vieles, was für die Absicherung wichtig ist, sieht man erst, wenn man durch die Halle geht.

Eine Stunde, kostenlos, ohne Verpflichtung

Und wenn alles passt, sagen wir Ihnen das auch.