Umverteilen statt kürzen
Die meisten Betriebe zahlen zu viel für Risiken, die kaum eintreten, und zu wenig für die, die existenzbedrohend wären. Unser Ziel ist nicht der niedrigste Beitrag, sondern dass jeder Euro dort liegt, wo er im Ernstfall wirkt.
Warum der billigste Beitrag selten der richtige ist
Ein Versicherungsbeitrag ist nur dann günstig, wenn die Deckung im Schadenfall trägt. Das klingt banal, wird aber täglich anders gemacht.
Wer nur auf den Preis schaut, landet regelmäßig bei Verträgen mit Summenbegrenzungen an der falschen Stelle, mit Ausschlüssen, die genau das betreffen, was im eigenen Betrieb passieren kann, oder mit einer Betriebsunterbrechungsdeckung, die nach acht Monaten endet, obwohl der Wiederaufbau achtzehn dauert.
Solche Verträge sind nicht billig. Sie sind unbezahlt geblieben und werden es im Schadenfall nachträglich.
Was wir stattdessen machen
Wir schauen uns Ihren gesamten Bestand an und stellen drei Fragen:
- Wofür zahlen Sie, ohne dass es Ihnen etwas bringt? Doppelte Deckungen, Positionen, die es im Betrieb nicht mehr gibt, Bausteine, die nie greifen können.
- Wo fehlt etwas, das existenzbedrohend wäre? Genau dort gehört Budget hin, auch wenn es an anderer Stelle wehtut.
- Wo stimmen die Summen nicht mehr? In beide Richtungen, denn eine zu hohe Summe kostet Prämie und eine zu niedrige kostet im Schaden.
Häufig sinkt der Gesamtbeitrag dabei. Manchmal steigt er, weil eine echte Lücke geschlossen werden muss. Was in Ihrem Fall passiert, sagen wir Ihnen vorher und nicht hinterher.
Was wir fast immer finden
Wenn wir einen über Jahre gewachsenen Bestand übernehmen, wiederholen sich die Befunde. Kaum einer davon fällt im Alltag auf.
Unterversicherung
Wenn die vereinbarte Versicherungssumme unter dem tatsächlichen Wert liegt, ersetzt der Versicherer nicht den vollen Schaden, sondern nur anteilig im Verhältnis von Versicherungssumme zu Versicherungswert.
Praktisch heißt das: Wer nur die Hälfte des Werts versichert hat, bekommt auch bei einem kleinen Schaden nur die Hälfte ersetzt. Nicht erst beim Totalschaden, sondern bei jedem Schaden.
Der Fehler entsteht schleichend. Der Betrieb wächst, es kommen Maschinen und Waren dazu, die Summe bleibt seit Jahren gleich. Bei Gebäuden kommt hinzu, dass die Baukosten seit 2020 erheblich gestiegen sind. Viele Bestandsverträge sind allein dadurch unterversichert.
- Versicherungssummen jährlich überprüfen, nicht alle fünf Jahre
- Wo möglich einen Unterversicherungsverzicht vereinbaren
- Bei Gebäuden auf die richtige Wertermittlung achten
- Anpassungsklauseln nicht als Ärgernis, sondern als Schutz verstehen
- Investitionen dem Versicherer melden, nicht erst beim nächsten Gespräch
Warum einmal prüfen nicht reicht
Ein Versicherungsschutz, der heute passt, passt in drei Jahren nicht mehr. Nicht weil sich der Vertrag ändert, sondern weil sich Ihr Betrieb ändert.
Was Unternehmer dazu fragen
Wie viel können wir sparen?
Das lässt sich seriös erst sagen, wenn wir Ihren Bestand kennen. Wer vorher eine Prozentzahl nennt, rät.
Was sich sagen lässt: In den meisten Fällen lässt sich der Schutz spürbar verbessern, ohne dass der Beitrag steigt. In vielen Fällen sinkt er dabei sogar. Und in manchen Fällen steigt er, weil eine echte Lücke geschlossen werden muss. Was bei Ihnen zutrifft, sagen wir Ihnen, bevor etwas passiert.
Bekommen wir weniger Leistung, wenn der Beitrag sinkt?
Nicht zwangsläufig, und darum geht es bei dieser Arbeit. Die Einsparung entsteht meist nicht durch Kürzung, sondern durch Bereinigung: doppelte Deckungen auflösen, Positionen streichen, die es nicht mehr gibt, Nachlässe nutzen, die vorhanden waren, aber nie vereinbart wurden.
Wenn eine Kürzung sinnvoll wäre, etwa ein höherer Selbstbehalt bei sauberer Schadenhistorie, schlagen wir sie vor und begründen sie. Entscheiden tun Sie.
Müssen wir dafür den Versicherer wechseln?
Häufig nicht. Ein großer Teil der Verbesserungen lässt sich beim bestehenden Versicherer erreichen: Summen anpassen, Bausteine streichen oder ergänzen, Selbstbehalte verändern, Nachlässe vereinbaren.
Ein Wechsel kommt erst infrage, wenn ein anderes Haus Ihr Risiko deutlich besser zeichnet oder wenn der bisherige Versicherer nicht mitgeht.
Wie lange dauert eine Bestandsprüfung?
Bei einem überschaubaren Bestand einige Wochen. Bei gewachsenen Beständen mit vielen Verträgen bei mehreren Gesellschaften dauert allein die Beschaffung der Unterlagen etwas.
Ihr Aufwand bleibt dabei klein: Sie unterschreiben den Maklerauftrag und beschreiben uns Ihren Betrieb. Die Policen fordern wir direkt bei den Versicherern an.
Was kostet die Prüfung?
Das Erstgespräch kostet nichts. Die vollständige Bestandsanalyse erbringen wir für unsere Mandanten, also nach Erteilung des Maklerauftrags.
Auch dann entstehen keine zusätzlichen Kosten, weil unsere Vergütung in aller Regel in der Versicherungsprämie einkalkuliert ist. Mehr dazu auf der Seite Maklermandat.
Und wenn am Ende alles gut ist?
Dann sagen wir Ihnen das. Es kommt regelmäßig vor, dass ein Bestand solide aufgestellt ist und nur an ein oder zwei Stellen nachjustiert werden muss.
Ein Makler, der grundsätzlich alles umdeckt, arbeitet nicht im Interesse seines Kunden. Wir übernehmen dann die Betreuung und prüfen jedes Jahr neu, ohne zu verändern, was gut ist.