Versicherungsmakler für Itzehoe
Bei vielen Betrieben kostet ein Schaden nicht die Halle, sondern den Kunden. Wer drei Monate nicht liefern, nicht produzieren oder nicht öffnen kann, bekommt danach nicht alles zurück. Diese Rechnung steht in keiner Police.
Woran hängt Ihr Betrieb?
Die Region um Itzehoe ist gemischt aufgestellt. Verarbeitendes Gewerbe und Zulieferer, dazu Handwerk, Handel, Landwirtschaft, Gesundheit und Dienstleistung.
So unterschiedlich diese Betriebe sind, eines haben die meisten gemeinsam: Es gibt wenige Dinge, ohne die nichts läuft.
Bei einem Fertiger ist es eine Maschine. Bei einer Bäckerei der Ofen. Bei einer Praxis ein Diagnosegerät. Bei einem Händler das Lager. Bei einem Dienstleistungsbetrieb der Server. Und bei fast allen sind es ein oder zwei Kunden, die einen großen Teil des Umsatzes ausmachen.
Diese Abhängigkeit ist wirtschaftlich sinnvoll und im Schadenfall gefährlich. Sie taucht in keiner Bilanz auf.
Der Schaden, den niemand rechnet
Fällt das entscheidende Teil aus, ist die Reparatur selten das Problem. Das Problem ist die Wartezeit und die Frage, was Ihre Kunden in dieser Zeit machen.
Er wird nicht warten. Er wird eine Alternative suchen, und wenn er eine gefunden hat, die funktioniert, bleibt er womöglich dort. Der Auftrag ist dann nicht unterbrochen, sondern weg.
Deshalb ist die Haftzeit in der Betriebsunterbrechung die wichtigste Zahl im ganzen Vertrag. Nicht die Versicherungssumme, sondern die Frage, wie lange gezahlt wird.
Zwölf Monate sind Standard. Bei einer Sondermaschine mit langer Lieferzeit, bei einem Wiederaufbau nach Brand oder bei einer Genehmigung, die neu eingeholt werden muss, ist das zu knapp bemessen.
Das zweite Thema: Technik, die nicht brennt
Eine Sachversicherung deckt Feuer, Wasser, Sturm und Einbruch. Der häufigste Fall ist aber keiner davon: Das Gerät geht schlicht kaputt. Der Ofen, die Anlage, die Kühlung, der Server.
Ein Lager läuft heiß, eine Steuerung verabschiedet sich, ein Bedienfehler beschädigt ein Werkzeug. Dafür braucht es eine Maschinen- oder Elektronikversicherung, und die fehlt in vielen Betrieben, die sonst gut versichert sind.
Womit wir in der Region zu tun haben
Ein typischer Fall
Ein Betrieb mit fünfundzwanzig Mitarbeitern liefert an drei Abnehmer. Ein Kunde macht sechzig Prozent des Umsatzes aus. So etwas findet man in der Fertigung genauso wie im Handwerk, im Handel oder bei einem Dienstleister.
In der zentralen Anlage bricht ein Bauteil. Kein Feuer, kein Wasser, kein Einbruch. Die Sachversicherung ist nicht zuständig, weil keine der versicherten Gefahren vorliegt.
Die Reparatur ist überschaubar. Das Ersatzteil hat elf Wochen Lieferzeit.
In dieser Zeit kann der Betrieb nicht liefern. Der Großkunde findet eine Alternative und bleibt dort, weil ein Lieferantenwechsel bei ihm intern begründet werden musste und niemand ihn zweimal begründen will.
Der Sachschaden lag im niedrigen fünfstelligen Bereich. Der wirtschaftliche Schaden war um ein Vielfaches größer, und er lief noch Jahre nach.
Dieses Beispiel beschreibt eine typische Konstellation und keinen konkreten Mandanten.
- Welches einzelne Gerät würde den Betrieb stoppen?
- Wie lange dauert eine Ersatzbeschaffung wirklich?
- Passt die Haftzeit zu dieser Zahl?
- Gibt es eine Deckung für den technischen Defekt?
- Wie stark hängt der Umsatz an einzelnen Kunden?
- Was passiert, wenn ein Lieferant ausfällt?
- Sind Werkzeuge, Formen und Vorrichtungen erfasst?
- Stimmen die Summen noch, oder stammen sie von vor der letzten Investition?
Was uns aus der Region gefragt wird
Wie lang sollte die Haftzeit in der Betriebsunterbrechung sein?
So lang, wie es dauert, bis Sie wieder die alte Ausbringung erreichen. Das ist mehr als die reine Wiederbeschaffung.
Bei einem Brand mit Wiederaufbau kommen Abriss, Genehmigung, Bau, Maschinenlieferung und Anlauf zusammen. Zwölf Monate sind dann häufig zu knapp. Rechnen Sie einmal die ganze Kette durch, nicht nur die Lieferzeit.
Unsere Sachversicherung zahlt bei einem Maschinenschaden nicht. Warum?
Weil sie auf benannte Gefahren gebaut ist: Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruch. Ein technischer Defekt ohne äußere Einwirkung fällt nicht darunter.
Dafür braucht es eine Maschinen- oder Elektronikversicherung. Die arbeitet umgekehrt und deckt alle Gefahren außer den ausdrücklich ausgeschlossenen, also auch Bedienfehler, Kurzschluss und Materialfehler.
Was ist, wenn nicht wir ausfallen, sondern unser Lieferant?
Dann steht Ihre Fertigung, obwohl bei Ihnen nichts passiert ist. Die normale Betriebsunterbrechung greift nicht, weil sie einen Sachschaden bei Ihnen voraussetzt.
Dafür gibt es eigene Bausteine, die den Ausfall bei benannten Zulieferern abdecken. Sie müssen ausdrücklich vereinbart werden, und der Versicherer will wissen, um welche Lieferanten es geht. Bei einer Fertigung mit wenigen Vorlieferanten lohnt sich das Gespräch.
Sind unsere Werkzeuge und Formen mitversichert?
Häufig nur unzureichend, obwohl sie einen erheblichen Wert darstellen und lange Wiederbeschaffungszeiten haben.
Zwei Punkte sind wichtig: Sind sie mit dem richtigen Wert erfasst, und was gilt für Werkzeuge, die bei Ihnen liegen, aber dem Kunden gehören? Der zweite Fall ist bei Zulieferern die Regel und in vielen Policen nicht sauber geregelt.
Sie sitzen nicht in Itzehoe. Wie läuft das praktisch?
Über die A23 sind es eine gute halbe Stunde. Für die Erstaufnahme kommen wir zu Ihnen und sehen uns den Betrieb an, das ist bei Industrierisiken unverzichtbar.
Danach läuft der Alltag telefonisch und per E-Mail, wie bei jedem Makler. Bei größeren Veränderungen, neuen Anlagen oder nach einem Schaden sind wir wieder vor Ort.
Welche Anlage würde Ihren Betrieb stoppen?
Wir rechnen die Ausfallzeit mit Ihnen durch und prüfen, ob die Haftzeit passt. Kostenlos und unverbindlich.