Familienunternehmen in zweiter Generation, seit 1991 ★★★★★ 5,0 bei Google info@versicherungen-nms.de Kontakt

Versicherung für Druckereien

Fünfzigtausend Kataloge, gedruckt mit der falschen Preisliste. Nichts ist beschädigt, niemand verletzt. Und trotzdem ist die ganze Auflage wertlos.

Der Fehldruck ist Ihr eigentliches Risiko

In den meisten Betrieben ist der teure Schadenfall ein Sachschaden. Bei Ihnen nicht.

Ihr häufigster teurer Fall ist eine fehlerhafte Auflage: falsche Farbe, falscher Text, falsches Format, ein Datum, das nicht stimmt. Die Ware ist unbeschädigt und trotzdem nicht verwendbar.

Das ist ein reiner Vermögensschaden, und dafür ist eine Betriebshaftpflicht nicht gebaut. Sie deckt Personen- und Sachschäden.

Und der Schaden ist selten die Auflage allein

Wenn der Katalog zur Messe nicht rechtzeitig neu gedruckt werden kann, kommt zum Materialwert der Ausfall der Werbewirkung. Wenn Einladungen falsch gedruckt sind, steht ein Termin auf der Kippe.

Manche Kunden fordern dann nicht nur die Nachlieferung, sondern die Folgekosten. Ob sie damit durchkommen, ist eine Rechtsfrage. Dass die Auseinandersetzung Geld kostet, ist sicher.

Was Ihre Position bestimmt

Die Freigabe. Ein dokumentierter, vom Kunden gezeichneter Andruck oder eine schriftliche Freigabe des Datensatzes ist im Streitfall entscheidend.

Wenn der Kunde freigegeben hat und der Fehler in seiner Vorlage lag, ist die Lage klar. Ohne Freigabe wird es eine Diskussion, in der Sie die schlechteren Karten haben, weil Sie der Fachmann sind.

Arbeiten Sie nie ohne dokumentierte Freigabe. Das ist der wirksamste Einzelpunkt in Ihrer Branche, und er kostet nichts.

Die zweite Abhängigkeit Eine Maschine trägt den Betrieb. Wenn Ihre Hauptmaschine ausfällt, steht die Produktion. Und die Ersatzteilversorgung ist bei Druckmaschinen häufig langwierig, besonders bei älteren Anlagen. Wichtig dabei: Ein technischer Defekt ist kein Fall für die Sachversicherung. Die deckt Feuer, Wasser, Sturm und Einbruch. Ein Lagerschaden oder eine defekte Steuerung fällt nicht darunter. Dafür braucht es eine Maschinenversicherung, und dazu die Frage, ob auch der Ertragsausfall während der Reparatur gedeckt ist.
Und was der Kunde bei Ihnen liegen hat Papier, das er selbst gestellt hat. Druckvorlagen, Werkzeuge, fertige Ware vor der Abholung, manchmal Lagerbestände über Monate. Das ist fremdes Eigentum in Ihrer Obhut und in einer normalen Inhaltsversicherung nicht automatisch erfasst. Prüfen Sie, ob und bis zu welcher Summe.
Die Bausteine

Was in Ihre Police gehört

Vermögensschäden Für Fehldrucke und deren Folgen. Der wichtigste Baustein und der, der am häufigsten fehlt.
Maschinenversicherung Für technische Defekte, die keine Sachversicherung deckt. Mit der Frage nach dem Ertragsausfall.
Betriebsunterbrechung Mit einer Haftzeit, die zur Lieferzeit Ihrer Maschine passt, nicht zum Standardwert.
Feuer und Sach Papier, Farben, Lösungsmittel. Die Brandlast ist hoch, und das wirkt auf Beitrag und Auflagen.
Fremdes Eigentum Kundenmaterial, Vorlagen, fertige Ware vor der Abholung. Ein eigener Einschluss.
Umwelthaftpflicht Farben, Reiniger, Lösungsmittel und deren Lagerung und Entsorgung.
Cyber Druckdaten, Kundendateien, Workflow-Systeme. Ohne Zugriff steht die Produktion sofort.
Rechtsschutz Streit über Reklamationen ist in Ihrer Branche Alltag, oft um Auflagen, die schon geliefert wurden.
Fuhrpark Auslieferung, oft termingebunden. Und die Frage nach der Ladung.

Was Versicherer bei Druckereien ansehen

Ihre Branche gilt als brandgeneigt, und das ist nachvollziehbar: Papier in großen Mengen, dazu Farben, Lösungsmittel und Reiniger.

Was auf die Bewertung wirkt:

  • Lagerung von Gefahrstoffen. Getrennte Räume, Auffangwannen, Belüftung, Mengen
  • Papierlager. Getrennt von der Produktion, Brandabschnitte, Höhe der Lagerung
  • Absaugung und Reinigung. Papierstaub ist ein unterschätzter Faktor
  • Elektrik. Regelmäßige Prüfung, dokumentiert
  • Löschtechnik. Was vorhanden ist und ob es gewartet wird

Wer diese Punkte belegen kann, bekommt andere Angebote. Nicht weil es freundlicher gemeint ist, sondern weil das Risiko messbar geringer ist.

Und ein Punkt zur Digitalisierung

Ihre Produktion hängt an Daten. Wenn die Systeme stillstehen, können Sie nicht drucken, auch wenn die Maschinen laufen.

Das ist ein Cyberrisiko, das über den üblichen Datenschutzaspekt hinausgeht. Bei einem Angriff geht es nicht nur um Kundendaten, sondern um die Produktion selbst. Prüfen Sie deshalb, ob Ihre Cyberdeckung auch die Betriebsunterbrechung erfasst und ab welcher Ausfalldauer.

Was wir mit Ihnen durchgehen
  • Sind reine Vermögensschäden gedeckt, und mit welcher Summe?
  • Was gilt bei Folgekosten eines Fehldrucks?
  • Gibt es eine Maschinenversicherung mit Ertragsausfall?
  • Passt die Haftzeit zur Lieferzeit Ihrer Hauptmaschine?
  • Ist Kundenmaterial in Ihrer Obhut erfasst?
  • Wie sind Farben und Lösungsmittel bewertet?
  • Deckt Cyber auch den Produktionsausfall?
  • Wie dokumentieren Sie Freigaben?
Der letzte Punkt ist keine Versicherungsfrage und trotzdem der wichtigste. Eine saubere Freigabepraxis verhindert mehr Schäden als jede Police reguliert.
Häufige Fragen

Was Druckbetriebe uns fragen

Ein Kunde fordert Ersatz für eine fehlerhafte Auflage.

Das ist ein reiner Vermögensschaden, wenn die Ware unbeschädigt ist. Ihre Betriebshaftpflicht deckt das nicht, dafür braucht es eine Vermögensschadenhaftpflicht.

Prüfen Sie zusätzlich die Freigabelage. Wenn der Kunde einen Andruck gezeichnet oder den Datensatz schriftlich freigegeben hat und der Fehler dort schon enthalten war, ändert das die Bewertung grundlegend.

Unsere Maschine ist defekt. Zahlt die Sachversicherung?

Nein, wenn kein Feuer, Wasser, Sturm oder Einbruch vorliegt. Ein technischer Defekt ohne äußere Einwirkung ist kein Fall für die Sachversicherung.

Dafür braucht es eine Maschinenversicherung. Sie deckt alle Gefahren außer den ausdrücklich ausgeschlossenen, also auch Bedienfehler, Kurzschluss und Materialfehler.

Wie lang sollte die Haftzeit sein?

So lang, wie es dauert, bis Sie wieder auf der alten Ausbringung sind. Bei Druckmaschinen ist das oft länger als gedacht.

Rechnen Sie die ganze Kette: Schadenfeststellung, Entscheidung Reparatur oder Ersatz, Lieferzeit, Aufbau, Einrichtung und Anlauf. Bei einer Bogenoffsetmaschine kommt man schnell über zwölf Monate, und das ist der Standardwert vieler Verträge.

Papier und Vorlagen unserer Kunden lagern bei uns.

Das ist fremdes Eigentum in Ihrer Obhut und in einer normalen Inhaltsversicherung nicht automatisch erfasst.

Klären Sie zwei Dinge: ob es eingeschlossen ist und bis zu welcher Summe. Bei Kunden, die eigenes Papier stellen oder Bestände über Monate einlagern, kommen erhebliche Werte zusammen.

Wir drucken nach Vorlagen unserer Kunden. Haften wir für den Inhalt?

Das ist eine Rechtsfrage, und die Antwort hängt vom Einzelfall ab. Grundsätzlich ist der Auftraggeber für den Inhalt verantwortlich.

Es gibt aber Konstellationen, in denen ein Druckbetrieb mit in Anspruch genommen wird, etwa bei offensichtlichen Rechtsverstößen. Lassen Sie sich in Ihren Auftragsbedingungen zusichern, dass der Kunde für die Rechte an den Vorlagen einsteht, und lassen Sie diese Bedingungen anwaltlich prüfen.

Wie wirkt sich unser Gefahrstofflager auf den Beitrag aus?

Erheblich, und in beide Richtungen. Ein getrenntes, belüftetes Lager mit Auffangwannen und begrenzten Mengen wird anders bewertet als Kanister im Produktionsbereich.

Wenn Sie hier investiert haben, legen Sie die Nachweise der Anfrage bei. Das ist einer der Punkte, an denen sich eine gute Risikodarstellung unmittelbar auszahlt.

Was passiert bei fünfzigtausend falschen Katalogen?

Wir prüfen, ob Ihre Police Vermögensschäden kennt. Kostenlos und unverbindlich.